Das Nackenstützkissen – Um leistungsfähig in den Tag starten zu können, benötigt jeder Mensch eine nächtliche Ruhephase von durchschnittlich sieben Stunden. Dies entspricht etwa einem Drittel der gesamten Lebenszeit. Inmitten des stressigen Arbeitsalltags ist es jedoch meist unmöglich, die empfohlene Schlafdauer einzuhalten. Wird das morgendliche Erwachen außerdem von Kopf-, Nacken-, und / oder Rückenschmerzen begleitet, sinkt die gewohnte Arbeitsleistung. Treten die genannten Beschwerden vorrangig nach dem Aufstehen auf, kann dies auf eine unzureichende Körperunterstützung durch Matratze und / oder Kopfkissen hinweisen. Die Anschaffung eines orthopädischen Nackenstützkissens kann hier womöglich Linderung verschaffen.
Was ist unter einem Nackenstützkissen zu verstehen?
Orthopädische Nackenstützkissen besitzen eine einzigartige Form, welche sich den Körperkonturen von Kopf, Nacken und Schultern optimal anpasst. Dadurch wird die bestmögliche Stabilisierung der Wirbelsäule gewährleistet.
Klassische Nackenstützkissen sind an ihrer charakteristischen Wellenform erkennbar. Dank einer hohen und einer niederen Welle eignet sich ein solches Modell sowohl für Seiten- als auch Rückenschläfer. Eine hohe Körperkonturierung, beste Druckentlastung sowie angenehme Atmungsaktivität schaffen alle notwendigen Voraussetzungen für einen erholsamen und schmerzfreien Schlaf.
Besonders empfehlenswert sind Nackenstützkissen für Personen, die unter Verspannungen im Bereich des Nackens leiden. Diese speziellen Kissen können sowohl Schmerzen reduzieren als auch deren Entstehung vorbeugen.
Tipp: Für einen gesunden Schlaf lohnt sich die vorbeugende Anschaffung eines Nackenstützkissens in jedem Fall.
Wie lässt sich das richtige Nackenstützkissen ausfindig machen?
Bei der Wahl des richtigen Nackenkissens ist in erster Linie die persönliche Schlafposition entscheidend. Insgesamt sind diese drei Schlaftypen bekannt:
Seitenschläfer
Bei Seitenschläfern ist zu beobachten, dass in dieser Position eine dreiecksförmige Lücke zwischen Kopf, Schulter und Matratze entsteht. Zur Vorbeugung von Verspannungen ist es unverzichtbar, diese Lücke zu schließen. Unter Verwendung der höheren Welle bei klassischen Nackenstützkissen lässt sich dieses Vorhaben gezielt umsetzen. Bei Personen mit breiten Schultern ist eventuell ein höheres Kissen sinnvoll. Im Durchschnitt beträgt die empfohlene Höhe etwa 14 – 16 cm.
Rückenschläfer
Bei Seitenschläfern ist zu beobachten, dass in dieser Position eine dreiecksförmige Lücke zwischen Kopf, Schulter und Matratze entsteht. Zur Vorbeugung von Verspannungen ist es unverzichtbar, diese Lücke zu schließen. Unter Verwendung der höheren Welle bei klassischen Nackenstützkissen lässt sich dieses Vorhaben gezielt umsetzen. Bei Personen mit breiten Schultern ist eventuell ein höheres Kissen sinnvoll. Im Durchschnitt beträgt die empfohlene Höhe etwa 14 – 16 cm.
Bauchschläfer
Für Bauchschläfer gestaltet es sich alles andere als einfach, eine gerade Ausrichtung der Wirbelsäule sicherzustellen. Die Verwendung eines Nackenstützkissens ist für diese Schlaftypen meist nicht möglich, da ausschließlich sehr flache Kissen infrage kommen, um den Nacken nicht zu überdehnen. :
Welche Aspekte sind beim Kauf eines Nackenkissens entscheidend?
Da am Markt eine große Auswahl ausgezeichneter Nackenstützkissen anzutreffen ist, fällt die Auswahl auf den ersten Blick nicht leicht. Damit das Produkt den persönlichen Vorstellungen entspricht, ist die Erstellung einer Checkliste mit individuellen Merkmalen ratsam. Weiterhin sollten diese Kriterien beim Kauf eines Nackenstützkissens Berücksichtigung finden:
Das Material:
Im Hinblick auf Langlebigkeit und Hautverträglichkeit stellt das Material von Nackenstützkissen ein wichtiges Qualitätsmerkmal dar. Im Gegensatz zu herkömmlichen Daunenkissen setzen sich Nackenkissen aus einem kompakten Material zusammen. Besonders beliebt sind Varianten aus Memory Foam und Gelschaum. Folgende Tabelle verschafft einen groben Überblick über die gängigsten Materialien:
Die Schlafposition
Die Schlafposition nimmt bei der Wahl des richtigen Nackenkissens einen zentralen Stellenwert ein. Häufig ist ein und dasselbe Modell sowohl für Seiten- als auch Rückenschläfer geeignet. Beim Kauf sind die Angaben des Herstellers unbedingt zu beachten. Für Bauchschläfer eignen sich nur wenige Nackenkissen, da diese extrem flach ausfallen sollten.
Die Größe
Während handelsübliche Kissen meist die Maße 80 x 80 cm aufweisen, fallen Nackenstützkissen deutlich kleiner aus. Die klassische Variante ist rechteckig, inzwischen sind aber auch zahlreiche weitere Varianten wie beispielsweise das Schmetterlingskissen erhältlich. Wichtig ist, dass die Schultern während des Schlafs direkt auf der Matratze aufliegen. Bei handelsüblichen Kissen ist dies häufig nicht möglich.
Mittllerweile haben sich diese drei Größen am Markt etabliert:
40 x 80 cm
30 x 60 cm
30 x 50 cm
Die Höhe
Entscheidend für einen erholsamen Schlaf ist die richtige Höhe des Nackenkissens. Diese ist dann optimal, wenn die Wirbelsäule eine gerade Ausrichtung erfährt. Einige Modelle zeichnen sich durch herausnehmbare Schaumstoffelemente aus, sodass sich die Kissenhöhe bei Bedarf jederzeit verändern lässt.
Der Preis
Da die Herstellung des speziellen Schaumstoffs aufgrund dessen Passgenauigkeit recht aufwändig ausfällt, liegen Nackenkissen im Kaufpreis meist über herkömmlichen Daunenkissen. Für ein qualitativ hochwertiges Produkt sollte daher ein Kaufpreis zwischen 80 und 100 Euro angesetzt werden.
Die Reinigung
Aufgrund der individuellen Maße von Nackenkissen ist ein abnehmbarer Bezug unverzichtbar. Aus hygienischer Sicht sollte sich dieser in der Waschmaschine zwischen 40 und 60 Grad waschen lassen. Da die Bezüge meist aus engmaschigem Gewebe hergestellt sind, eignen sich diese auch für Allgergiker, da dieser Struktur kein Milbenkot anhaftet.
Fazit:
Bei Nacken-, Schulter-, und Rückenschmerzen kann ein Nackenkissen durchaus zur Schmerzlinderung beitragen oder diese bestenfalls sogar therapieren. Auch zur Vorbeugung spricht nichts gegen die Anschaffung eines solchen Kissens. Bei dauerhaften Schmerzen ersetzt dieses jedoch keine ärztliche Therapie.
Des Weiteren kann sich auch die Matratze als Ursache für dauerhafte Schmerzen herausstellen. Matratzen im Alter von etwa zehn Jahren sind generell auszutauschen. Damit Nackenkissen und Matratze miteinander harmonieren, empfiehlt es sich, beide Produkte vom selben Hersteller zu beziehen.
Migräne, jeder zehnte in Deutschland lebt mit diesem massiven Kopfschmerz, er kann zwischen 4 und 72 Stunden anhalten und kehrt regelmäßig zurück. Bei über der Hälfte der Betroffenen ist nur eine Kopfseite betroffen. 15 % der Betroffenen haben neurologische Ausfallerscheinungen (Migräne mit Aura).
Diese Migräne-Patienten leiden unter enormen Wahrnehmungsstörungen wie Schwindel, Doppelbildern und anderen Sehstörungen. Sogar das Sprechen kann beeinträchtigt sein. Teilweise treten auch Erscheinungen wie Missempfindungen in den Gliedern auf. Was dabei wirklich im Gehirn passiert ist noch nicht vollständig erforscht. Im folgenden Beitrag möchten wir dir einen Überblick über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten gegen die Migräne zeigen.
Migräne – eine Vielfalt an Ursachen
Vermutlich hat diese Erkrankung genetische Ursachen und wird durch Stress und psychische Belastung getigert. Die Reizempfindlichkeit der Migräne-Patienten ist intensiver als normal, wird dieses sensible System zusätzlich belastet zum Beispiel durch: Veränderung im Hormonhaushalt, Veränderungen des Schlaf- Wachrhythmus, Erschöpfung, Hunger, Stress, bestimmte Nahrungsmittel oder Alkohol kann es zu den gefürchteten Kopfschmerzattacke kommen.
Frauen sind in der Regel häufiger betroffen meist um das 30. Lebensjahr herum. Frauen im gebärfähigen Alter leiden dreimal so oft unter Migräne wie Männer. Das lässt auf den verringerten Östrogenspiegel schließen. Deshalb können die Beschwerden besonders stark während der Menstruation auftreten. Auch Schmerzen im unteren Rücken sind während der Menstruation keine Seltenheit.
Typisch: Migräne tritt meist auf nach dem Betroffene alles Wichtige erledigt und geschafft haben und endlich zur Ruhe kommen (etwa am Wochenende oder im Urlaub), da das Gehirn die vielen Reize und Sinneseindrücke endlich verarbeiten will und ein Ventil zum Ausgleich sucht.
Migräne-Betroffene sind häufig Menschen, die sich selbst enorm hohe Anforderungen setzten und somit viel Druck erzeugen. Eine weitere Auffälligkeit ist, dass die Migräne bei vielen Menschen mit einer leichten Anspannung im Rücken, auf Höhe der Brustwirbelsäule beginnt. Im weiteren Verlauf wandert diese hinauf in den Kopf und kann dort Migräne erzeugen.
Auch bestimme Nahrungsmittel liegen im Fokus bei der Entstehung der Migräne eine Rolle zu spielen. Dazu gehören Zitrusfrüchte, Kaffee, Schokolade, Käse und Rotwein. Die Angst vor einem erneuten Anfall begünstigt eine Migräne ebenfalls.
Ursachen Übersicht Migräne
Veränderungen Hormonhaushalt
Veränderungen Schlaf- Wachrythmus
bestimmte Nahrungsmittel, Gewürze
psychische Auslöser, Stress, hohe Anforderungen, Erschöpfung, Überlastung
Alkohol, Nikotin
genetische Ursachen
Daueranspannung,
Verspannungen im Rücken, Nackenverspannungen
Lärm, Duftstoffe und Gerüche
Störungen im Körper wie zum Beispiel der Halswirbelsäule oder des Organsystems
Kiefergelenkbeschwerden CMD
Wie erkenne ich ob ich Migräne habe?
Migräne gilt als Alarmsignal des Körpers. Bei Überforderung spingt dieses Alarmsystem an. Tabletten können diese Beschwerden zwar unterdrücken, aber lassen sie dauerhaft nicht verschwinden. Bei vielen Menschen kommt der Kopfschmerz nach Einnahme der Tabletten nach einigen Stunden wieder zurück.
Klassische Symptome der Migräne:
starke Kopfschmerzen die 4 -72 Stunden anhalten können
Beim Auftreten starker, langanhaltender unbekannter Kopfschmerzen sollte immer ein Facharzt zur Rat gezogen werden! Damit weitere Ursachen eingegrenzt werden können und bei Bedarf eine angepasste Behandlung zur Linderung der Beschwerden statt finden kann.
Wie lange dauert Migräne?
In der Regel dauern diese heftigen Kopfschmerzattacken 4-72 Stunden. Viele Betroffene leiden bis zu einmal im Monat an Migräne. Meist treten Migräneattacken 8-14 Mal im Jahr auf.
Was kann man gegen Mirgäne tun?
Warum es sich lohnt aktiv zu werden. Wie wir nun gesehen haben, gibt es viele Auslöser die für eine wiederkehrende Migräne verantwortlich sein können. Deshalb ist es ratsam die verschiedenen auslösenden Faktoren zu prüfen und bei Bedarf zu minimieren.
Diese 6 Sofort- Tipps gegen die Entstehung bei Migräne:
Mehr Trinken
Bei beginnendem Kopfschmerz die Trinkmenge erhöhen. Sie sollte auf insgesamt 3 Liter angehoben werden. Durch Flüssigkeitsverlust kommt es zur Abnahme des Bluvolumens, damit können Kopfschmerzen ausgelöst werden.
Bewegen an der frischen Luft
Ein Spaziergang für mindestens 30 Minuten an der frischen Luft kann die Anzeichen der Migräne vertreiben. Bei bereits bestehender Migräne kann Bewegung diese nicht mehr stoppen. Kleiner Tipp: Nehme während des spazierens bewusst ein paar tiefe Atemzüge um deinen Körper mit frischem Sauerstoff zu fluten.
Ätherische Öle
Einreiben mit Ätherischen Ölen, durch das Auftragen mit einem Minzöl an Stirn, Schläfe und Nacken kann der Kopfschmerz ebenfalls eingedämmt werden.
Kühlen
Ein weiterer Tipp zur Linderung kann ein feuchter kühler Lappen im Nacken oder auf der Stirn sein. Keine Wärme! Diese fördert eher das Entstehen der Migräne.
Akupressur
Die Akupressur gegen Kopfschmerzen hat bereits gute Erfolge erzielt. Durch die Akupressur kann der optimale Spannungsausgleich des Körpers wieder hergestellt werden. Kopfschmerzen können somit rasch verschwinden! Für zu Hause empfiehlt sich eine handliche Akupressurmatte.
Reflexzonen behandeln
Eine Fußreflexzonenbehandlung oder ein Fußbad kann helfen. Durch die Behandlung der Fußreflexzonen können Kopfschmerzen begrenzt werden, da über das vegetative Nervensystem eine Linderung der Schmerzen eintritt. Auch das Aufsetzten der nackten Fußsolen auf einer Akupressurmatte für ca.10 Minuten kann sehr gut bei Kopfschmerzen helfen. Eine weitere Möglichkeit bietet ein Fußbad mit dem Zusatz von Senfmehl zur Durchblutungsförderung und somit dem Spannungsausgleich im Kopf.
Was hilft langfristig gegen Migräne? 10 Tipps gegen Migräne!
Sorge dafür das du deine Anspannung bewusst runter fährst. Mache immer wieder Pausen und versuche zu hohe Anforderungen und extremen Stress zu meiden. Für deine Nackenmuskulatur gilt das gleiche, versuche diese Muskelpartien weich und beweglich zu halten. Zum Beispiel durch regelmäßiges Dehnen und Bewegen. Was du allgemein gegen deine Nackenverspannungen tun kannst findest du auf unserer Nackenschmerzen-Tipps-Seite.
1. Osteopathie/ sanfte manuelle Therapie
Inwieweit eine Blockade der Halswirbelsäule verantwortlich für deine Migräne sein kann, lässt sich durch eine gezielte Behandlung beim Osteopathen oder Manualtherapeuten feststellen. Allerdings sollte regelmäßiges „Reinränken“ verminden werden! Auch Methoden mit viel Krafteinwirkung sollten vermieden werden. Wähle einen sorgfältigen und qualifizierten Osteopathen oder Manualtherapeuten aus. Eine weitere Methode ist die Cranio-Sacrale Osteopathie, die gezielt das optimale Zusammenspiel des Schädels und dem Becken wiederherstellt.
2. Werde Achtsam dir gegenüber
Da Migräne-Patienten oft stundenlange Arbeiten und dazu neigen sich selbst zu überfordern und zu überlasten ist es besonders wichtig zu lernen, wann Pausen notwenig sind. Die Balance zwischen Arbeits- und Erholungsphasen sollte ausgeglichend sein. Immer wieder Phasen des Rückzugs und der Entspannung sollten einen festen Platz im Alltag finden. Sich bewusst etwas Gutes tun und auch mal die Seele baumeln lassen, mit Dingen die gut tun!
3. Yoga gegen Migräne
Besonders beim Yoga oder Faszienyoga haben wir ein sehr ausgewogenes Verhältnis zwischen Anspannung und Entspannung. Die geistige Entspannung trägt hierfür einen großen Teil bei. Die Vorwärtsbeugen und Umkehrhaltungen haben bei regelmäßiger Anwendung einen positiven Effekt auf die Blutzirkulation des Kopfes. Auch der Druckausgleich des Körpers kann somit wieder reguliert werden und Kopfschmerzen dauerhaft gelindert werden.
4. Bewegung hilft
Regelmäßiges Bewegen beugt Migräneattacken vor. Es reichen einfache Spaziergänge von ca. 30 Minuten 3-5x pro Woche aus. Alternativ können auch Nordic Walking Einheiten absolviert werden. Wähle eine Bewegung die dir Freude macht, damit du sie gerne und regelmäßig machst.
5. Nahrungsmittel prüfen
Da der Einfluss bestimmter Nahrungsmittel einen großen Einfluss haben kann, ist es wichtig zu prüfen, welche Nahrungsmittel auslösend für Kopfschmerzen sein könnten und bei Bedarf diese zu meiden. Auch Genussmittel wie Alkohol- Nikotin, Kaffee und Schokolade sollten reduziert werden. Insbesondere eine basische Ernährung mit viel Grünzeug, Gemüse, Obst, Cholesterin und gesunden Fetten hemmt Entzündungen (wodurch du beweglicher wirst), während Vitamin D3 und K2 essentiell für die Knochenstärke und Flexibilität sind. Vitamin B12 indes ist wichtig, für die Gesundheit und für das Zusammenspiel der Nerven.
6. Achte auf dein Schlafrhythmus
Ein regelmäßiger Schlaf-Wachrhytmus ist sehr wichtig bei Migräne- Betroffenen, deshalb sollte soweit wie möglich darauf geachtet werden, einen relativ ähnlichen Schlaf-Wachrhytmus zubekommen.
7. Veränderung der Botenstoffe durch Fasten
Fasten, beim Verzicht bestimmter Nahrungsmitteln wird der Organismus in eine Art Neuorientierung gebracht. Durch diese Neuorientierung wird der Hormonspiegel im Gehirn neu angepasst. Entzündungsprozesse werden gehemmt. Studien zeigen, dass regelmäßiges Fasten Migräne stoppen kann. Eine gute Methode kann hierfür das sanfte Fasten nach Buchinger sein, es ist einfach zuhause durchzuführen und dauert 7 Tage.
Anwendung: 5 Tage je 3 Liter Kräutertee, ungesalzene Gemüsebrühe. Alle zwei 2 Tage eine Darmreinigung per Abführsalze oder Darmspülungen. Am 6. Tag beginnt der langsame Aufbau zur Normalkost wieder. Erstmaliges Fasten sollte immer nur nach genauer Eigenrecherche oder unter Anleitung eines Spezialisten durchgeführt werden.
8. Zahnbehandlung
Auch die Zähne können verantwortlich für deine Migräne sein. Fehlfunktionen im Kiefergelenk können Kau-und Kopfmuskulatur verspannen. Das kann bis hin zur Migräne führen. Entzündete Zahnwurzeln oder Metalle im Mund können ebenfalls auslösend sein.
9. Entspannung- und Hypnosetherapie
Migräne auch als psychosomatische (Schmerz)Störung bekannt, bei welchem sich das Nervensystem, in Form eines Schutzreflexes, vor einer Reizüberlastung schützt. Anschließend wird durch autoregulative Selbstorganisation des Körpers, wieder eine normale Funktionsfähigkeit hergestellt. Durch die Anwendung einer professionellen Hypnosetherapie kann das Unterbewusstsein umprogrammiert werden, damit Migräne nicht mehr entsteht.
10. Alternative Heilmethoden
Shiatsu, Akupunktur, Höomopathie, Bachblütentherapie, Schüßlersalze….diese Methoden sind absolut im kommen. Im asiatischen Raum jahrtausende alte Heilkünste kommen nun langsam aber sich auch bei uns zum Einsatz in. Zurecht, denn oft lassen sich Beschwerden durch diese ganzheitlichen Ansätze deutlich oder gar komplett lindern.
Fazit Migräne!
Wer an Migräne leidet, weiß welche großen Schmerzen und Herausforderungen damit im Alltag verbunden sind. Es gibt verschiedene auslösende Faktoren, welchen überprüft und vermindern werden können. Mit zahlreichen Tipps und Tricks kannst du eine Menge tun, damit deine Migräne bald der Vergangenheit angehört.
Hausmittel gegen Nackenschmerzen – Du kannst den Kopf kaum noch drehen, weil jede Bewegung schmerzt? Rückwärtsfahren mit dem Auto ist fast unmöglich? Ein schmerzhafter, verspannter oder gar „steifer Nacken“ gehört zum alltäglichen Leiden von Millionen von Menschen. Häufig sind Ursachen wie zu langes oder einseitiges Sitzen mit statischem Blick dafür verantwortlich. Durch zu einseitige Belastung verspannt sich die Schulter-Nackenmuskulatur zunehmen. Teilwiese wandern diese Verspannungen bis in den Kopfbereich fort und erzeugen dort einen unerträglichen Spannungskopfschmerz oder gar Migräne. Eine weitere mögliche Ursachen können psychische Belastungen durch Stress oder innere Unruhe sein. Nun möchten wir dir die besten Hausmittel gegen Nackenschmerzen vorstellen.
Nackenschmerzen: Die Muskeln entspannen und die Ursache lösen
Eine große Hilfe um Nackenverspannungen wieder zu lösen können Physiotherapie und Osteopathie bieten um mögliche Gelenkblockaden ursächlich zu lösen. Des weiteren können verhärtete Muskeln durch gezielte Griffe wieder entspannen. Häufig werden diese Behandlungen durch Wärmeapplikationen wie z.B. Fango oder Rotlicht ergänzt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist es auch die innerliche Anspannung zu reduzieren. Nützliche Maßnahmen können dagegen Yoga und progressive Muskelentspannung nach Jacobson sein. Durch diese Techniken kommt der Geist zur Ruhe, die innere Anspannung lässt nach und Muskeln können wieder entspannen.
Bei langanhaltenden oder starken Beschwerden ist eine ärztliche Befundung notwendig, um der Schmerzursache auf den Grund zu gehen.
6 Hausmittel-Tipps die dir Erleichterung verschaffen können!
1. Wärmesalben und Pflaster
Wärme, nichts hilft besser gegen verkrämpfte Muskeln als Wärme. Sie wirkt durchblutungsfördernd und bringt den Muskelstoffwechsel in Schwung. Schmerzhafte Verspannungen können somit gelöst und vermieden werden. Sinnvolle Wärmeapplikationen für den Schulter-Nackenbereich sind Wärmesalben, Kirschkernkissen und Wärmepflaster (ABC-Pflaster). Sie enthalten gefäßerweiternde Substanzen wie Cayennepfeffer welcher zur Schmerzlinderung beitragen kann.
2. Sanftes Dehnen und Bewegen
Bei einer sanften Dehnung wird der Muskel zusammen mit den Bändern und Faszien gestreckt und anschließend wieder komprimiert. Diese Bewegung fördert den Blutfluss, wodurch auch die Verspannung gelindert wird. Probiere es zum Beispiel mal mit Yoga aus. Gehe immer nur so weit, wie es sich für dich komfortabel anfühlt. Es sollte nur eine geringe Spannung zu spüren sein.
Nackenübung
Begibt dich in den Vierfüsslerstand: Die Hände sollten unter den Schultergelenken stehen, die Knie unter den Hüftgelenken liegen. Halte die Ellenbogen gestreckt. Beim Einatmen hebe nun den Kopf nach oben, dabei biegt sich die Wirbelsäule nach unten und der Bauch hängt durch.
Beim Ausatmen wölbt sich der Rücken nach oben und der Kopf hängt nach unten- wie bei einer Katze, die einen Buckel macht. Wiederhole diesen Wechsel 4x. Diese Übung aktiviert den gesamten Rücken, löst Verspannungen und Blockaden.
3. Bäder mit Zusätzen
Lass dir ein warmes Vollbad ein, die Grundtemperatur sollte bei ca. 36° liegen und kann Schrittweise auf 40° erhöht werden. Besonders bewährt haben sich antirheumatische und durchblutungsfördernde wirkende Badezustätze wie Arnika oder Heublumenextrakt, die nach Packungsbeilage zuzufügen sind.
4. Massage
Gönn dir eine professionelle Massage z.B. eine Gua-Sha-Massage, sie entspannt reflektorisch den Rücken. Gua = Schaben, beim Schaben über den Rücken und dem Nacken werden große Meridiane aktiviert. Die Wirkung hängt von der Schmerzursache ab, ausprobieren lohnt sich. Am besten eignen sich ausgebildete Therapeuten der chinesischen Medizin oder einem Masseur.
5. Nackentape
Besonders bei lästigen Nackenverspannungen kann das Aufbringen eines Nacken-Tapes für Lockerung der Muskulatur und Linderung der Schmerzen sorgen. Hier für eignen sich besonders gut Tapes mit integriertem Pflanzenextrakt zur zusätzlichen Schmerzreduktion. Geplagt von verspannten und verkrampften Schulter-Nackenmuskeln bis hin zum wiederkehrenden Spannungskopfschmerz kann hier der Wirkmechanismus des Tapes zum Einsatz kommen.
6. Stressabbau
Stress führt zu Muskelverspannungen und wirkt sich negativ auf unsere Rückengesundheit aus. Der Nacken ist hierbei meist am leidtragendsten „die Last, liegt auf unsern Schulter“, unbewusst neigen wir dazu bei Stress die Schultern nach oben zu ziehen und den Kieferbereich verstärkt anzuspannen. Um Stress zu reduzieren haben sich Techniken wie Yoga und die Zen-Meditation bewährt. Eine weitere Möglichkeit stellt MBSR = Mindfulness-Based Stress Reduction Programm oder Progressive Muskelentspannung nach Jacobson dar.
Fazit!
Um schnelle und effektive Hilfe für deine Nackenschmerzen zu bekommen, kannst du eine Menge selber ausprobieren. Bei starken Schmerzen mit Empfindungsstörungen in den Armen und Händen ist ein Arzt zur weiteren Abklärung aufzusuchen. Oftmals liegt es an der einseitigen Belastung im Alltag mit zu wenig Bewegung, sanftes Dehnen und Bewegen z.B. mit einfachen Yoga-Übungen kann helfen.
Um die Muskulatur zusätzlich zu entspannen, kann Wärme helfen, eine weitere gezielte Lösung kann dir eine professionelle Massage bringen. Stressreduktion ist bei Rücken und besonders Nackenschmerzen das A und O, hierfür gibt es erprobte Techniken (MBSR oder Progressive Muskelentspannung nach Jacobson), die dir helfen können den Stress zu reduzieren.
Nackenschmerzen wer kennt sie nicht? Ob verlegen oder durch einen Zug, Nackenschmerzen können einem regelrecht den Tag vermiesen. Das „richtige Kissen“ ist für einen gesunden Nacken unausweichlich. Ein Nackentape kann bei akuten Beschwerden Linderung verschaffen. Um bei Schmerzen den Nacken zu tapen werden elastische Tape-Bänder (Kinesio-Tapes) auf die Haut der betroffenen Region geklebt und sollen dort Verspannungen und Beschwerden lindern. Durch das aufgebrachte Nackentape wird das Gewebe vermehrt durchblutet und gestützt, was oftmals zur Folge hat, dass Verspannungen oder Blockaden wieder in Balance kommen. Durch das Aufbringen des Nackentape mit dem Zusatz von pflanzlichen Wirkstoffen, kann zusätzlich eine lokale heilende und schmerzlindernde Wirkung erzielt werden. Besonders im Kampf gegen schmerzhafte Nackenverspannungen kann es sich lohnen ein Nackentape auszuprobieren.
Was bewirkt einTape?
Ob bei Entzündungen, Verletzungen, Bändern oder Instabilität der Gelenken, ein Kinesio-Tape (Physio-Tape, Muskel-Tape) kann der Regeneration dienen, ohne dabei die Beweglichkeit einzuschränken. Der Chiropraktiker Kenzo Kase erfand Ende der 70er Jahre die Tape-Bänder. Seine Erfindung ist bis heute revolutionär, was Instabilität und Verspannung angeht. Speziell beim Kinesiologie-Taping wird ein oder mehrere elastische Bänder auf die Haut gebracht, welche die Körperbewegungen mitmachen ohne sie zu behindern. So entsteht durch das Bewegen eine leichte Dehnung auf der Haut dort, wo das Band geklebt ist. Sanft und behutsam, ohne echten Druck.
Wichtig zu wissen ist, dass Faszien im Normalzustand aus geraden und parallel zueinander liegenden Fasern bestehen. Ungefähr so, als würdest du 100 Fäden nebeneinander hinlegen und strammziehen.
Besonders beliebt sind Tapeanwendungen nach Sportverletzungen oder zur Vorbeugung bei bestehender Instabilität oder einer Schmerzsymptomatik.
Was bedeuten die Farben bei Tapes?
Meist ist das Kinesio-Tape in unterschiedlichen Farben vorzufinden, doch wofür stehen diese eigentlich, reine Kopfsache oder gezielte Wirkweise?
Die verschiedenen Farben haben unterschiedliche charakteristische Eigenschaften. Allerdings wichtig zu wissen, dass Farben nur unterstützend wirken. So werden den klassischen Farben folgenden Eigenschaften und Wirkungen zugeordnet:
RotesTape:
Wirkt anregend, wärmend, stabilisierend, vitalisierend und dynamisch.
Blaues Tape:
Wirkt dämpfend, kühlend, entzündungshemmend, harmonisierend und entspannend.
Grünes Tape:
Wirken ausgleichend, erfrischend, beruhigend und harmonisierend. Diese Tapes werden häufig für den Organbereiche angewandt.
Gelbes Tape:
Wirkt stoffwechselanregend, nervenstärkend und anregend.
Schwarzes Tape:
Wirken ähnlich wie die blauen Tapes, werden gerne von Sportlern angewandt. Häufig über andere farbige Tapes geklebt um deren Wirkung zu verstärken.
Beiges Tape:
Wirkt regulierend, neutralisierend und schonend. Häufig angewandt bei Migräne, Nervenverletzungen.
Nackentape- Die Soforthilfe bei Nackenstarre?
Besonders bei lästigen Nackenverspannungen kann das Aufbringen eines Kinesio-Tapes für Lockerung der Muskulatur und Linderung der Schmerzen sorgen. Geplagt von verspannten und verkrampften Schulter-Nackenmuskeln bis hin zum wiederkehrenden Spannungskopfschmerz kann hier der Wirkmechanismus des Tapes zum Einsatz kommen.
Anleitung Nacken-Tape Anlage:
Wie lange kann man ein Tape tragen?
Ist das Tape angebracht hält es meistens 7 bis 10 Tage. An manchen Stellen wie z.B. dem Rücken, hält es bis zu 14 Tage, jedoch verliert es meist nach diesem Zeitpunkt an Elastizität und Wirkung. Baden, Schwimmen und Duschen stelt kein Problem für die Haltbarkeit dar, einfach danach mit dem Handtuch trocken tupfen.
Wie wird das Tape entfernt?
Es wird empfohlen, dass Tape solange haften zu lassen, bis es sich von alleine ablöst. Durch leichtes, vorsichtiges Stück für Stück ziehen kann das Tape langsam gelöst werden. Das Tape lässt sich durchfeuchtet umso besser entfernen.
Nachteile des Kinesio-Tape?
Natürlich gibt es auch beim Tapen kleine Einschränkungen die berücksichtigt werden sollten, damit keine Schädigungen entstehen:
Nicht anwenden bei z.B. Hauterkrankungen, Allergien, Schwangerschaften auf der Bauchregion, Krebserkrankungen, Knochenbrüchen sowie gleichzeitiger Einnahme von Blutverdünnern, dürfen die Kinesio-Tapes nicht bzw. nur nach Absprache mit dem Arzt zum Einsatz kommen.
Wichtig: Das richtige Anbringen der Bänder erfordert eine fundierte Ausbildung und sollte daher nur durch Fachleute erfolgen.
Wichtig: Bei langanhaltenden oder unklaren Schmerzen im Schulter-Nacken- und Kopfbereich ist eine zeitnahe Abklärung durch einen Arzt notwenig um weitere Ursachen auszuschließen.
Fazit
Ein richtig angewandtes Tape kann durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers eine deutliche Linderung der Beschwerden verschaffen. Das Kinesiologie-Taping ist günstig, hilft rasch und die Wirkung ist sportärztlich und wissenschaftlich erwiesen. Menschen die regelmäßig an Verspannungen im Nackenbereich leiden, können diese schnelle und effektive Wundermaßnahme ausprobieren. Von den Krankenkassen bekommt man allerdings derzeit kaum Kinesiologie-Taping verschrieben. Weitere Übungen bei Nackenbeschwerden findest du hier.
Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.
Unbedingt notwendige Cookies
Unbedingt notwendige Cookies sollten jederzeit aktiviert sein, damit wir deine Einstellungen für die Cookie-Einstellungen speichern können.
Wenn du diesen Cookie deaktivierst, können wir die Einstellungen nicht speichern. Dies bedeutet, dass du jedes Mal, wenn du diese Website besuchst, die Cookies erneut aktivieren oder deaktivieren musst.
Tracking Cookies
Diese Website verwendet die folgenden zusätzlichen Cookies:
Google Analytics
Facebook Pixel
Bitte aktiviere zuerst die unbedingt notwendigen Cookies, damit wir deine Einstellungen speichern können!